ICF Chapter Abend Düsseldorf zum Thema „Souverän bleiben im Konflikt“

Jörg Middendorf, BCO

Die International Coach Federation (ICF) ist der größte Coachingverband der Welt. Das Düsseldorfer Chapter führt regelmäßig für alle Interessierten offene Chapter Abende durch. Der nächste offene Abend ist am 08. Februar in Düsseldorf und beschäftigt sich mit dem Umgang mit Konflikten:

Souverän bleiben im Konflikt

Wie gehen Sie mit Konflikten um? Hand auf’s Herz!

Manche Menschen sind eher konfliktscheu. Sie kehren solange wie möglich alles unter den berühmt-berüchtigten Teppich. Auseinandersetzungen werden vermieden oder unterdrückt. Lebendigkeit, Freude und Kreativität bleiben dabei auf der Strecke.

Andere Menschen sind eher streitlustig. Sie streiten mit jedem über alles, und zwar auch schon mal so heftig und ausdauernd, bis jegliche Gemeinsamkeit zerstört ist.

Haben Sie auch schon erlebt, dass Ihre Kunden, Kollegen oder auch Sie selbst einen Kontrahenten im Zweifel für dumm, krank oder böse gehalten haben? Damit befinden Sie sich in bester Gesellschaft!

An diesem Abend schärfen wir daher den Blick auf unser gewohnheitsmäßiges Konfliktverhalten. Ziel des Workshops ist es, die individuelle Konfliktfähigkeit zu stärken und damit den jeweiligen Handlungsspielraum zu erweitern.

Die Referentinnen sind Andrea Urban und Michaela Hugendubel

Mittwoch, den 8. Februar 2017, 18:45h / Um vorherige Anmeldung unter wird gebeten: icf-duesseldorf@coachfederation.de 

18.45 Uhr: Ankommen und Netzwerken
19.00 Uhr: Neuigkeiten aus dem ICF
19.15 Uhr: Vortrag / Workshop
20.45 Uhr: Marktplatz und Verabschiedung
Ende ca. 21.00 Uhr

Im Anschluss freuen wir uns über Begleitung zu unserem Ausklang in einer nahegelegenen Lokalität!

Ort und Parkmöglichkeiten:

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Haus der Universität,  Raum Wichelmann
Schadowplatz 14,  40212 Düsseldorf

Parkmöglichkeit im Parkhaus: Schadow Arkaden, Martin-Luther-Platz, 40212 Düsseldorf

Kosten (werden an dem Abend bar entrichtet):

  • Für Gäste € 20
  • Für Mitglieder ICF D € 10, ICF Global € 15

Konfliktkosten

Jörg Middendorf, BCO

Über Konflikte wird häufig nur ungern gesprochen. Konflikte sind oft emotional belastend und vielleicht gehen sie von alleine weg, wenn man sie nur konsequent genug ignoriert… Ja, bestimmt…

Das Verschleppen oder Ignorieren von Konflikten ist eines der größten Probleme bei der konstruktiven Bewältigung von Konflikten. Zusätzlich verursachen solche Verzögerungen in der konstruktiven Auseinandersetzung auch noch unnötige Kosten für Unternehmen. Gerade die Kostenseite von Konflikten wurde in den letzten Jahren immer wieder durch Studien belegt. Nun hat das Eckert College in den USA ein Whitepaper vorgestellt, wo diese Faktoren übersichtlich aufgeschlüsselt und in einen Kostenrechner überführt wurden. Unabhängig davon, ob man den Kostenrechner nutzen möchte oder nicht, ist der Artikel auf jeden Fall lesenswert, weshalb wir ihn hier für Sie bereitgestellt haben! Viel Spaß beim Lesen!

Artikel vom Mediation Training Institute at Eckert College, USA

Europa-Universität Viadrina und PWC veröffentlichen Studie

Jörg Middendorf, BCO

Auszug aus der Pressemitteilung der Europa-Universität Viandrina

„Über die Dauer eines Jahrzehnts (2005 bis 2015) haben Wissenschaftler der Europa-Universität Viadrina gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers die Entwicklungen im Konfliktmanagement deutscher Unternehmen begleitet und untersucht. Dieses bislang im deutschsprachigen Raum einzigartige Langzeit-Forschungsprojekt kommt mit der nunmehr veröffentlichten Studie „Konfliktmanagement in der deutschen Wirtschaft – Entwicklungen eines Jahrzehnts“ zu einem Abschluss. In der aktuellen Studie wurden gut 180 Unternehmensvertreter zum Umgang mit und der Einstellung zu unterschiedlichen Verfahrensarten befragt, mittels derer Konflikte zwischen und innerhalb von Unternehmen bearbeitet werden.“

Hier der Link zu den Ergebnissen!

Evaluation des Mediationsgesetz

Jörg Middendorf

Das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) ist vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz beauftragt worden, das Mediationsgesetz einer Evaluation zu unterziehen. Die Online-Befragung ist ab sofort bis bis zum 21. Oktober 2016 freigeschaltet und richtet sich an alle Menschen, die eine Mediationsausbildung absolviert haben und/oder als Mediator professionell tätig sind. Hier der Zugang zur Umfrage:

Evaluation des Mediationsgesetzes

Mediationskongress in Dresden

Jörg Middendorf, BCO

Der Bundesverband Mediation führt am 4. und 5. November 2016 in Dresden seinen jährlichen Kongress durch. Der Mediationskongress des BM findet in diesem Jahr unter dem Titel „Vielfalt neu denken“ in Dresden statt. Das aktuelle Programm finden Sie unter www.bm-kongress.de Der Kongress umfasst vielfältige Informationen und Workshops zur intensiven Auseinandersetzung mit aktuellen Themen der Mediation.

Wichtige Rechtsverordnung zum Mediationsgesetzt

Jörg Middendorf, BCO

Seit 2012 gibt es in Deutschland ein Mediationsgesetz, welches beschreibt was Mediation ist und wie sie grundsätzlich abläuft. Auch wurde festgelegt, dass Mediation einen zertifizierten Mediator verlangt. Leider wurde nirgendwo definiert, was genau ein zertifizierter Mediator ist und welche Qualifikationen er vorzuweisen hat. Diese Lücke wurde jetzt  durch die Rechtsverordnung über die „Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren“ vom 21. August 2016 geschlossen. Damit bekommt der Mediationskunde zum ersten Mal eine rechtlich verbindliche Aussage darüber, was ein die Grundlage für die Zertifizierung als Mediator ist. Damit ist ein Stück mehr Klarheit und Transparenz im Bereich der Kontaktvermittlung geschaffen worden.  In Kraft tritt die Rechtsverordnung am 01. September 2017. Den Text der Verordnung finden Sie hier:

Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren

 

Conflict Coaching: „ ….auch die rote Zone ist ein Weg…“

von Stefan Schönholz, ILD

Der Klassiker: vom Kollegen zum Chef; mein Coachee musste schmerzlich zur Kenntnis nehmen, dass nicht alle ihn in der neuen Rolle ernst nahmen. Vor allem seine ehemalige Ausbilderin, deren Chef er nun ist, nannte ihn despektierlich hinter seinem Rücken „das Kind“.

Ein klarer Konflikt – noch nicht offen ausgetragen aber für meinen Coachee schon sehr belastend. Insbesondere, als ich mir seine CDP Werte ansah: niedrige Werte im konstruktiven Bereich – hohe Werte im destruktiven Bereich: aber nicht im aktiven (da waren sie auch niedrig) sondern im passiven Bereich.

Also: „Gefühle zurückhalten“, „Kontakt vermeiden“, „Selbstgeißelung“ und „Nachgeben“ – alles stark ausgeprägt.

„Man wird auch Opfer, indem man zulässt, dass man zum Opfer gemacht wird,“ lautet ein Kernsatz der Victimoloy, der wissenschaftlichen Forschung von der Opferwerdung.

Nach intensiver Coachingarbeit kam mein Coachee dann zu folgender Lösung: seine ehemalige Ausbilderin zu einem final klärenden Gespräch einladen. Dabei klar die grüne Seite bevorzugen: „Gefühle verbalisieren“, „Lösungen entwickeln“, aber ihr auch ganz deutlich aufzeigen, dass er so ein Verhalten nicht akzeptieren wird und was dann die Konsequenzen sind (also schon mal die rote Seite aufzeigen – ohne auf die rote Seite zu gehen).

Für den Fall, dass keine tragfähige Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit gefunden werden kann, wäre der nächste Schritt dann die Trennung (Rot aktiv: „Gewinnen um jeden Preis.“).